
Wir sind nun seit über einem Jahr aktiv und haben zehntausende Zeitungen, sowie Petitionspostkarten im Landkreis Hildesheim verteilt. Die Schwerpunkte waren dabei Hildesheim-Drispenstedt, Hildesheim-Ochtersum, die Hildesheimer Nordstadt und Sarstedt. Parallel dazu hatten wir regelmäßige Stammtische in wechselnden Gaststätten und inzwischen hat sich in Hildesheim eine Gaststätte etabliert, in der wir regelmäßig unsere Treffen abhalten. Dazu ist jede/r eingeladen, unabhängig von Parteimitgliedschaft und abweichenden Meinungen. Unsere Partei lässt nämlich auch diejenigen ausreden, die eine ganz andere Meinung haben!
Besonders stolz sind wir auf die “Buntheit” unserer Truppe, haben doch gut die Hälfte unsere Kreisverbandsmitglieder einen Migrationshintergrund. So können sie beispielsweise kubanische, italienische oder schlesische Sichtweisen mit einbringen.
Jetzt ist die “heisse Phase” auf dem Weg zur Bundestagswahl angelaufen, man sieht uns jedes Wochenende in Hildesheim und anderen Städten des Landkreises, sowie im Großraum Hannover an Infotischen Unterstützungsunterschriften sammeln und manchmal sogar von Tür zu Tür gehen und die Bürger persönlich fragen, ob sie für uns unterschreiben würden.
Dadurch kommt man mit vielen Leuten über aktuelle lokale politische Themen ins Gespräch und erfährt so einiges “aus dem Nähkästchen” über z.B. den (oft schlechten) Zustand von Straßen, die finanziellen Nöte der mehr und mehr ausgeplünderten Mittelschicht und auch von Konflikten im nachbarschaftlichem Zusammenleben.
Oder über Probleme mit Kriminalität, so sagte mir eine Bürgerin in der Hildesheimer Innenstadt, als ich verwundert nachfragte, ob denn etwas dran sei am “Mythos” einer gefährlichen Hildesheimer Nordstadt:
“Drispenstedt ist inzwischen ein viel gefährlicheres Pflaster als die Hildesheimer Nordstadt. Da muss man sich echt umschauen.”
Ausgerechnet Drispenstedt!, dachte ich da nur, dort wo wir sehr oft Postkarten und Zeitungen verteilt haben. Aber Pro Deutschland ist unbequem, der Stachel im Fleisch von (Alt-)Parteien, die in der Verantwortung stehen und diese nur aussitzen, und geht dahin, wo es weh tut. Wir fürchten uns nicht vor dem, was passieren könnte, wenn wir dort aktiv werden. Wir fürchten uns davor, was passieren wird, wenn wir NICHT aktiv werden.
In der Innenstadt von Peine bekam ich von einer älteren Dame folgendes zu hören:
“Hier in Peine wird es immer schlimmer auf den Straßen, ich traue mich abends kaum noch in die Fußgängerzone.”
Nicht zu fassen, dass diese wunderschönen Fachwerkhäuser anscheinend teilweise eine Kulisse für abendliche Sauforgien und Schlägereien geworden sind…
Sicherheit (und Ordnung) sind wichtig für eine Gesellschaft, weil Sicherheit die Grundvoraussetzung für Freiheit ist!
“DAS unterschreibe ich sofort” brachte ein Mann hervor, dem ich nur ganz kurz einige Eckpunkte unseres Programms erläuterte: “Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler stoppen; Recht, das für alle gleich ist durchsetzen; Für Asylrecht aber gegen Asylmissbrauch”
Kurios fand ich folgende Aussage: “Bald haben wir sowieso Atomkrieg, also wozu das alles noch?”
Dem entgegnen wir einen Satz von Martin Luther: “Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.”
Bemerkenswert:
Eine große Zahl an Bürgern stimmte unseren Positionen zu, gab aber ihr tiefes Misstrauen gegenüber den etablierten Parteien im Bundestag freimütig zum Besten:
“Es wird sich ja doch nichts ändern, die etablierten Parteien werden alles unternehmen, damit Sie mit diesen richtigen Forderungen nicht durchkommen, denn diese richten sich gegen das Establishment.”
Dazu sagen wir: Wer heute den Kopf in den Sand steckt, der knirscht morgen mit den Zähnen.
Wenn Sie den Kopf noch nicht in den Sand gesteckt haben, dann kontaktieren Sie uns. Es gibt ganz vielfältige Wege, wie man sich “pro Deutschland” einbringen kann. Wir freuen uns auf Sie! Trauen Sie sich. Jetzt ist die richtige Zeit.
Ihr Pro Deutschland – Kreisverband Hildesheim